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Dezember 2020 – Was hilft bei Zahn­schmerzen?

Zahnschmerzen sind in aller Regel ein wichtiges Warnsignal. Daher sollten Sie möglichst bald in die Praxis kommen oder den Notdienst aufsuchen, um die Ursache ermitteln zu lassen.

Das gilt insbesondere dann, wenn Ihre Wange anschwillt, wenn Sie unter starken, pochenden und/oder nachts zunehmenden Schmerzen leiden und wenn die Zahnschmerzen länger anhalten oder wiederkehren. Bestimmte Probleme müssen möglichst schnell behandelt werden.

Gut, zu wissen: Wenn stärkere Zahnschmerzen wieder verschwinden, ist das nicht in jedem Fall ein gutes Zeichen. Zum Beispiel könnte der Zahnnerv abgestorben sein oder eine Entzündung in den Kieferknochen übergehen.

Abhilfe bis zum Zahnarztbesuch

Selbsthilfe ersetzt keinen Zahnarztbesuch. Die Zeit bis zum Termin können Sie jedoch mit folgenden Maßnahmen überbrücken:

  • Nehmen Sie bei Zahnschmerzen ein geeignetes Schmerzmittel, das Ihnen unsere Praxis oder eine Apotheke empfohlen hat. Tabletten mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) (z.B. Aspirin®) haben sich als gut geeignet erweisen. Brausetabletten wirken schneller. Vor einer Zahn-OP sollten Sie jedoch kein Schmerzmittel mit dem Wirkstoff ASS einnehmen. ASS macht das Blut dünnflüssiger. Blutungen könnten länger andauern als normal.
  • Bei schmerzempfindlichen Zahnhälsen haben sich bestimmte Mundpflegeprodukte und spezielle Zahnpasten und -gels für sensible Zähne bewährt.

Welche Hausmittel können helfen?

  • Bei Schmerzen und/oder Schwellungen helfen kühle, feuchte Lappen oder Eisbeutel für die Wange.
  • Gewürznelken sind für ihre schmerzmindernde und entzündungshemmende Wirkung bekannt. Die Gewürznelke wird gekaut, um die Wirkstoffe (ätherisches Nelkenöl) freizusetzen.
  • Verzichten Sie auf Kaffee, Zigaretten, Alkohol und größere Wärme (Sauna, Sonnenbaden etc.), da Wärme die Beschwerden verstärkt.

Schmerzen nach einer Zahn-OP

Nach einem oralchirurgischen Eingriff sind leichte Schmerzen möglich. Diese sollten spätestens innerhalb von ein bis zwei Tagen abklingen. Unterstützend können Sie schmerzlindernde Medikamente einnehmen.

Sollten wider Erwarten nach ein bis drei Tagen stärkere Schmerzen auftreten, suchen Sie bitte unsere Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst auf. Dies kann auf eine Infektion hindeuten, die behandelt werden muss. Komplikationen sind allerdings relativ selten.

Damit Schmerzen gar nicht erst entstehen

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Zähne sorgfältig zu pflegen, die routinemäßigen Kontrolltermine wahrzunehmen und regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Damit ist es oftmals möglich ist, Karies und Parodontitis erst gar nicht entstehen zu lassen, die Mundgesundheit dauerhaft zu erhalten und Schmerzen vorzubeugen.

 

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